Tour:
Einstieg: am Bahnhof von Marktredwitz
Die Geschichte der Stadt war schon immer durch Grenzen bestimmt. Fast fünf
Jahrhunderte lang war Marktredwitz eng verbunden mit der Stadt Eger und
genoss den Status einer Enklave im umliegenden Territoriumdes Sechsämter-
landes.
Strecke Marktredwitz - Wunsiedel (unser Einstieg zum Brückenradweg)
Entfernung: 9 Km
Wir starten am Bahnhof von Marktredwitz. Schon bald müssen wir in einem märchenhaften Wald einen ersten Anstieg bewältigen. Danach geht es hinab,
durch Tiefenbach und vorbei an Juliushammer mit seiner alten Mühle, nach
Wunsiedel.
Kulturelle Anreize der Kreisstadt Wunsiedel bieten die berühmten Luisenburg-Festspiele mit Felsenlabyrinth und das Fichtelgebirgsmuseum. Außerdem kann
im Greifvogelpark auf dem Katharinenberg eine kleine Rast eingelegt werden.
Strecke Wunsiedel - Thiersheim:
Entfernung: etwa 12 Km
Aus Wunsiedel heraus führt der Brückenradweg vorbei am früher sehr bedeutsamen Bahnhof in Holenbrunn und dessen benachbarten Marmorbruch nach Sinatengrün, wo sich geologische und botanische Besonderheiten (Kalksilikate, Kalkmagerrasen) entdecken lassen.
Sie befinden sich nun auf einer weiteren, früher sehr wichtigen Bahnlinie von Holenbrunn nach Selb.
Wir fahren weiter über Göpfersgrün bis zum Autohof Thiersheim an der A93. Hier bestehen gute Einkehrmöglichkeiten (z.B. im "Wirtshaus zum Gut" in Göpfersgrün oder dem Autohof Thiersheim).
Strecke Thiersheim - Selb:
Entfernung: etwa 18 Km
Vom Ortsausgang Thiersheim führt uns der Radweg bis zum Höchstädter Ortsteil Hohenmühle. Sie gelangen dann über die ehemalige Bahntrasse zu
den Thiersteiner Ortsteilen Kaiserhammer und Schwarzenhammer.
Weiter führt der Radweg durch das reizvolle FFH-Gebiet des Selbbachtals über Hammergut, Unterweißenbach und Papiermühle zur Porzellanstadt Selb. In Selb kommt man am Rosenthal-Theater vorbei. Die Porzellanstadt lädt auch zu vielen Abstechern ein. Zum Beispiel dem Gropiusbau sowie dem Spiegel- und Regen-bogenhaus der Rosenthal Porzellan GmbH, Hundertwasserhaus, Lokschuppen Selb oder dem Porzellanikon Selb-Plößberg.
Strecke Selb - Schwarzenbach a.d. Saale:
Entfernung: 41 Km
Von Selb-Plößberg aus fahren wir über Schönlind und den Rehauer Forst nach Rehau. Auf ruhigen Wegen führt uns die Tour über Wurlitz und Langenbach ins Saaletal und nach Schwarzenbach an der Saale.
Strecke Schwarzenbach an der Saale - Bischofsgrün:
Entfernung: 35 Km
Von Schwarzenbach an der Saale führt uns die Tour über Völkenreuth (mit Blick auf den Stausee der Förmitztalsperre) und Hallerstein (mit Burgruine und Heimatmuseum) auf einem Forstweg nach Kirchenlamitz.
Von Kirchenlamitz aus erreichen wir auf einer aufgelassenen Bahnstrecke Weißenstadt. Weißenstadt ist bekannt als Urzelle der Steinschleife. Sehenswert sind neben dem Weißenstädter See und und dem Stadtbild die ausge-lagerten historischen Scheunen und die Stadtkirche. Außerdem gibt es ein Informationszentrum des Naturparks.
Von Weißenstadt aus fahren wir bergauf und zweigen zur Egerquelle ab. Nach Erreichen der 798 m hohen Passhöhe unterhalb des Schneebergs, des mit 1.051 m höchsten Berges Frankens, folgt eine längere Abfahrt auf Forstwegen. Nach Überquerung des Weißen Mains bei Birnstengel geht es steil hinauf nach Bischofsgrün. In Bischofsgrün gibt es neben einem attraktiven und verkehrs-beruhigten Ortszentrum eine Seilschwebebahn auf den Ochsenkopf.
Strecke Bischofsgrün - Marktredwitz:
Entfernung: 40 Km
Von Bischofsgrün aus führt uns die Tour auf einem Forstweg weiter zum Freilichtmuseum Grassemann, welches über ökologische Zusammenhänge informiert. Über Fleckl, einem Ortsteil von Warmensteinach (mit Sessellift zum Ochsenkopf) erreichen wir auf einer anfangs eher ebenen Strecke und einer steileren Abfahrt Fichtelberg. Sehenswert sind in Fichtelberg unter anderem
das historische Silbereisenbergwerk Gleißinger Fels, das Automobilmuseum,
der Fichtelsee, das Dorfmuseum Mühlgüt´l und die Mariensäule.
Von Fichtelberg aus erreichen wir auf einen Forstweg Lochbühl und die Ortschaft Nagel mit seinem verlockenden Badesee.
Die Tour führt uns von Nagel aus über Mühlbühl nach Reichenbach. Von dort
aus führt uns die Tour unterhalb der 959 m hohen Kösseine auf Waldwegen hinab durch den Tröstauer Forst.
Vom Tröstauer Forst aus führt uns die Tour über die Luisenburg zurück zur Festspielstadt Wunsiedel. Über Juliushammer, Tiefenbach und einer Abfahrt durch einen märchenhaften Wald kehren wir zu unserem Startpunk, Marktredwitz, zurück.